Biographie

Artist-Pass „Stainless Steel“ beim „Vaya Con Tioz“…

Ob als Supportband beim „Vaya Con Tioz“-Festival der „Böhsen Onkelz“ am Eurospeedway Lausitzring vom 15.-18.06.2005 und in dessen Folge bei regelmäßigen Auftritten vor mehreren tausend Zuschauern, zum Beispiel bei Veranstaltungen des seinerzeit offiziellen „Böhse Onkelz“-Fanclubs „B.O.S.C.“, wie dem „B.O.S.C. Rocks“-Festival in Schwarzheide, der „27 Jahre Böhse Onkelz“-Geburtstagsparty in der Frankfurter Ballsporthalle oder dem „Onkelz Non Stop“-Event im Eventzentrum Geiselwind oder auch bei Großveranstaltungen wie „Wacken Rocks South“ bzw. dem „G.O.N.D.“-Festvial, dessen Erstauflage bereits von „Stainless Steel“ musikalisch bereichert wurde, die Band blickt auf eine ziemlich lange und aufregende Historie zurück und konnte sich dank hervorragender Live-Qualitäten, unbändiger Spielfreude und energiegeladener Bühnen-Show mit über 15 Jahren Bühnenpräsenz in Fankreisen einen guten Ruf erspielen…

Man kam viel herum in den vergangenen Jahren: Neben großen Veranstaltungsarenen im deutschsprachigen In- und Ausland (z.B. Stadthalle Lichtenfels, Frankenhalle Dettelbach, Music Center Trockau, Küffner Arena Neudeck, Schwabenhalle Jettingen, Thüringenhalle Erfurt, Thäleseehalle Empfingen etc.) fanden und finden sich im Konzert-Kalender der Band auch zahlreiche Auftritte in angesagten Clubs (z.B. Universal D.O.G. Lahr).

Auftritt beim „Vaya Con Tioz“…

„G.O.N.D.“-Festival – „Stainless Steel“ war bereits bei der ersten G.O.N.D. mit von der Partie…

Man lernte auch viele andere Bands aus der Deutschrock-Szene kennen und schätzen (manche mehr, manche weniger…), die es heute teils zu beträchtlicher Bekanntheit und Ruhm gebracht haben: So spielte „Stainless Steel“ bis 2009 zum Beispiel zahlreiche Konzerte zusammen mit „Frei.Wild“ (u.a. Komma Gosheim, Club Live Wendlingen, Schwabenhalle Jettingen, Sportwoche Glatten, Thäleseehalle Empfingen, Niederrheinhalle Wesel, Open-Air in Großerlach, The Rock Shock Seßlach usw.), noch bevor ihr der endgültige Durchbruch gelang und ein Charterfolg den anderen jagte… So konnte es auch schon mal passieren, dass Philipp Burger zusammen mit „Stainless Steel“ auf der Bühne einen „Onkelz“-Song sang oder „Stainless Steel“ spontan einen „Frei.Wild“-Song interpretierte, beispielsweise 2007 auf deren DVD-Release-Party in Bozen. Daher verwundert es auch kaum, dass Burger auf der „Händemeer“-DVD während einigen Shows im schicken Stainless Steel-T-Shirt zu sehen ist… Auch Torben Höffgen von der Band „Kärbholz“ hat vor einigen Jahren einmal bei einer Show von „Stainless Steel“ am Mikrofon ausgeholfen, als Not am Mann war…

Ihr Gastspiel beim „Vaya Con Tioz“-Festival hat die Gruppe übrigens Ralf Werner, dem damaligen Chef des „B.O.S.C.“-Fanclubs der Onkelz zu verdanken: Auf einem „Stainless Steel“-Konzert Nahe Berlin war dieser zufällig zugegen und fand die von der Band dargebotene Performance offenbar so überzeugend, dass er kurzerhand deren Support-Slot am Lausitzring zusicherte. Die in Heavy Metal-Kreisen renommierte Fachzeitschrift Metal Hammer hat ebenfalls bereits zweifach über die Band berichtet, ebenso ist „Stainless Steel“ mit einem Bandfoto im Booklet der offiziellen „Vaya Con Tioz“ Festival-DVD aus dem Hause „Böhse Onkelz“ vertreten…

Headliner-Show von „Stainless Steel“ bei 27 Jahre „Böhse Onkelz“ in der Frankfurter Ballsporthalle…

Den Zündfunken zur Gründung von „Stainless Steel“ lieferte übrigens unfreiwillig eine „grottenschlechte Schulabschlussband im Jahr 2000“: Gequält von der stümperhaft vorgetragenen Musik dieser Band fasste Gitarrist und „Stainless Steel“-Begründer Sebastian den spontanen Entschluss, seine eigene Band auf die Beine zu stellen, ohne jemals ein Instrument in der Hand gehabt zu haben. Die absolut originalgetreue Interpretation der Songs war von Beginn an Maxime der Band, die später „Stainless Steel“ heißen sollte. Zusammen mit Bruder Michael (Schlagzeug) und zwei Schulbekanntschaften, die später einem Besetzungswechsel zum Opfer fallen sollten, war der Haufen relativ schnell komplett.

Auf der Suche nach einem griffigen Bandnamen kursierten die wildesten Konstrukte im Raum, bis plötzlich ein Messer auf dem Tisch lag – man war sich einig: Die englische Gravur auf dessen Schneide war sinnbildlich aussagekräftig für die Musik. Richtig durchgestartet wurde dann 2003. Der gemeinsame Nenner der vier Musiker war von Beginn an die Musik der „Böhsen Onkelz“, auch wenn man sich anfangs ebenfalls an anderen Stücken probierte. Und so wurde entgegen allen Warnungen, Bedenken und Unkenrufen zu einer Zeit, in der „Böhse Onkelz“-Coverbands noch nicht wie Pilze aus dem Boden schossen und die Musik der „Onkelz“ zu Unrecht in weiten Kreisen noch verpönt war, „Stainless Steel“ ins Leben gerufen.

Die sehr detailverliebte und originalgetreue Solo-Gitarre von Gitarrist Sebastian verleiht dem Ganzen das unverzichtbare Sahnehäubchen und zeigt, dass hier wahre „Onkelz“-Fans am Werke sind. Neben Onkelz-Sänger Kevin, der auf dem G.O.N.D.-Festival 2015 einen Song zusammen mit dem Stainless Steel-Gitarristen zelebrierte und ihm dabei anerkennend auf die Schulter klopfe, ließ es sich auch Onkelz-Gitarrist „Gonzo“ angesichts der Qualität des dargebotenen Covers bei einem gemeinsamen Festival-Auftritt nicht nehmen, zusammen mit „Stainless Steel“ spontan ein paar Stücke zu interpretieren – eine unvergleichliche Ehre, welche die Band bis heute mit großem Stolz erfüllt!!!

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Das angestrebte Ziel, besser zu sein als jene schlechte Schulabschlussband an deren Schule, welche letztlich zur Bandgründung führte, hat „Stainless Steel“ jedenfalls längst geschafft. Auch ehemalige Cover-Kollegen konstatieren, dass die Band die Soli von Onkelz-Gitarrist „Gonzo“ wie kein zweiter zu spielen in der Lage ist und die Interpretation der Onkelz-Stücke absolut dem Original entspricht: „Wenn du Original-Solos willst, zieh dir ´Gonzo´ rein oder den Gitarristen von ´Stainless Steel´, er hat sie drauf“ (Zitat vom Gitarristen einer anderen bekannten Onkelz-Tributeband; zitiert nach: offizielles Onkelzforum auf www.onkelz.de, Posting vom 18.06.2006). Doch damit ist die Band bei weitem nicht an ihrem Ende angelangt. Denn so lange es den Musikern in den Fingern juckt und die Onkelzwahnsinnigen dieses Planeten jedes Wochenende aufs neue so unglaubliche Partys feiern, die sich gewaschen haben, so lange verbreitet auch „Stainless Steel“ gerne Partystimmung ohne Ende…

Aktuell vereint die Band das Beste aus zwei hochkarätigen Tribute-Größen: Während Achim (Ex-„Glorreiche Halunken“) am Bass und Oliver an den Drums ein grooviges Fundament garantieren, sorgt Bandgründer Sebastian mit den originalgetreuesten und detailverliebtesten Soli der Szene für Furore. Sänger Kevin teilt mit dem „Onkelz“-Sänger nicht nur den gleichen Vornamen, sondern auch eine unverwechselbare, charismatische Stimme. Von Zeit zu Zeit schnappt sich Marco (Ex-„Glorreiche Halunken“) das Mikrofon und sorgt sozusagen im Rahmen einer „Allstars“-Besetzung dafür, dass auch ehemalige Fans der „Halunken“ voll auf ihre Kosten kommen.
 
„Stainless Steel“-Gitarrist Sebastian spielt mit „Onkelz“-Sänger Kevin Russel im Rahmen der „G.O.N.D.-Allstars“ einen Song (http://youtu.be/SoB2FlwkpNQ):
 

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